Zahnersatz durch Zahnimplantate: implantatgetragener/festsitzender Zahnersatz

Nur sehr wenigen Menschen ist es vergönnt, im hohen Alter noch mit den eigenen Zähnen zu essen, die meisten Menschen verlieren im Laufe ihres Lebens nach und nach ihre Zähne. Bei den einen müssen die Zähne gezogen werden, weil sie krank waren, andere haben von Natur aus keine besonders starken Zähne und in diesem Fall reicht ein Biss ins knackige Brötchen oder in einen Apfel und der Zahn ist weg. Im Normalfall ist es aber so, dass Zähne einfach altersbedingt ausfallen, weil sich der Kiefer immer mehr zurückbildet.

Nicht jeder kann sich damit abfinden, ohne Zähne zu leben, denn die Auswahl, was das Essen angeht, wird irgendwann immer überschaubarer und auch das soziale Leben leidet darunter, wenn man keine Zähne und damit auch kein schönes Lächeln mehr hat. Fehlende Zähne können unter Umständen aber auch für schwerwiegende Magen- und Darmprobleme sorgen. Wer das alles nicht möchte, der hat einige Möglichkeiten, die eigenen Zähne zu ersetzen. Eine dieser Möglichkeiten ist das Zahnimplantat, eine Methode, die nicht nur sehr effektiv ist, sondern die auch ein Leben lang hält.

Tooth_mold_top_bottom_up 4000x3000Zahnimplantate damals und heute

Zahnimplantate sind keine Erfindung der Neuzeit, denn schon in der Antike haben Menschen sich etwas einfallen lassen, um hässliche Zahnlücken zu schließen. Ein Zahnimplantat mit Knochenaufbau, wie es das heute gibt, war im antiken Rom oder im alten Ägypten natürlich noch kein Thema, aber die Menschen damals wussten sich schon zu helfen. Tierzähne haben Schneidezähne ersetzt, und auch die Zähne von Toten wurden als „Implantate“ verwendet. Wer genug Geld hatte, der ließ sich einen Ersatzzahn aus Elfenbein schnitzen, der dann mittels eines feinen Fadens oder Drahts aus Gold an einem der benachbarten Zähne festgemacht wurde. Heute sehen Implantate ein wenig anders aus. Sie sind aus hochwertigem Kunststoff und werden mit einer Schraube aus Titan fest im Knochen von Ober- und Unterkiefer verankert, wobei die Schraube den Part der Zahnwurzel übernimmt. Zahnimplantate sind wie echte Zähne und sie halten ebenso viel aus.

Stiftzahn oder Zahnimplantat?

Stiftzahn oder Zahnimplantat – diese Frage stellen sich viele Menschen, die vor der Wahl stehen, wenn sie einen effektiven Zahnersatz brauchen. Wo ist der Unterschied und was ist eher zu empfehlen? Der Stiftzahn wird in einen wurzelbehandelten Zahn geschoben, ein Implantat aber im Kieferknochen verankert und das heißt, ein Stiftzahn sitzt relativ lose im Mund, ein Implantat aber fest und sicher. Ein weiterer Unterschied ist der Preis. Während die Krankenkassen zu einem Stiftzahn einen kleinen Anteil dazu bezahlen, muss der Patient, der sich für das bessere Implantat entscheidet, die Kosten komplett alleine übernehmen. Wobei wir bei den Kosten für Implantate sind, und diese Kosten sind nicht gerade günstig.

Die Versicherung für Zahnimplantate

Wer sich für ein Zahnimplantat im Oberkiefer entscheidet, der muss dafür viel Geld mitbringen, denn besonders der Ersatz für die Schneide- und für die Augenzähne geht richtig ins Geld. Im Unterkiefer ist ein Implantat auch nicht deutlich, aber immerhin ein wenig günstiger. Man kann natürlich eine Zahnzusatzversicherung abschließen, die auch den Passus Zahnimplantate enthält, aber das wirkt sich bei den monatlichen Kosten für den Beitrag an die Krankenkasse aus. Wer Glück hat und seine Zähne immer gut pflegt und dazu auch noch die Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt wahrnimmt, der zahlt vielleicht ein Leben lang für eine teure Zahnzusatzversicherung und hat bis ins hohe Alter noch die eigenen Zähne.

Wenn es aber Implantate sein sollen, dann ist es immer ratsam einen Zahnarzt aufzusuchen, der sich auf den „Einbau“ von Implantaten spezialisiert hat, denn dann kann man sicher sein, dass die Implantate auch wie die eigenen Zähne sitzen und sehr lange halten.